Organisatorische Änderungen durch die aktuelle "Sicherheitslage"?

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emmephph
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Re: Organisatorische Änderungen durch die aktuelle "Sicherheitslage"?

Beitragvon emmephph » 01.08.2017, 17:00

Ich denke mal, es geht nur darum, die einlasskontrollen zu beschleunigen.
Große Tasche = viel Inhalt etc. = genauere Kontrolle dauert länger. Wobei der Effekt wohl eher der sein wird, dass der selbe Inhalt in eine kleinere Tasche gestopft wird.
Wetten, an den Ständen werden größere Taschen verkauft?
Wie in wacken vor ca 15 Jahren: da kam man mit killernieten nicht aufs Gelände, sie wurden aber dort verkauft...

floppy
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Re: Organisatorische Änderungen durch die aktuelle "Sicherheitslage"?

Beitragvon floppy » 01.08.2017, 18:26

Hab schon 2 Varianten auf den letzten Konzerten erlebt, beide Erlebnisse mit "kein Rucksack > A4":
- Variante a) einfach nur zwei Schlangen, eine ohne, eine mit Taschen, Größe schien denen eher egal zu sein
- Variante b) ebenfalls zwei Schlangen, aber bevor man dahin kam, stand dort n Sec mit ner Metallkiste, wo der Rucksack reinpassen musste (analog Handgepäck am Flughafen/Ryanair und co)

In 99% der Fälle ists doch eh so, dass in der Gruppe in der man unterwegs ist, mindestens einer mit Tasche ist, auf den man dan so und so danach wartet. Von daher ists mir persönlich Rille obs da unterschiedliche Schlangen gibt. Find das aufm Flair eh recht entspannt mitm Einlass, flutscht ganz gut. Ausser es spielt überall nur Grütze, und alle wollen zu Olli Schulz auf die Seebühne und man verpasst deswegen n Großteil. Dem schniefe ich heut noch nach...
Die Geschichte Rucksackgröße und Terrorlage, find ich albern. Wie andere schon sagten, passt auch woanders rein. Die Secs aufm Flair kontrollieren wenigstens etwas intensiver (und trotzdem flott) als das was ich in der letzten Zeit auf meinen Konzerten erlebt hab. Zum Großteil echt n Witz das Abtasten...
2016: Madsen, Lumpenpack, Das Pack/Rogers, Monsters, Rebstock-Festival, Matze Rossi, 48er, Element of Crime, Udo Lindenberg, OF, Annenmaykantereit, Madsen/Rogers/Sondaschule, Lollapalooza, Bollmer, Monsters, WIZO

djrj
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Re: Organisatorische Änderungen durch die aktuelle "Sicherheitslage"?

Beitragvon djrj » 03.08.2017, 18:51

Es geht um den Durchsuchungsaufwand: Kleine Taschen, kleiner Aufwand, große Taschen, großer Aufwand.
In einer kleinen Tasche kann man sicher auch gefährliche Gegenstände verstauen, aber die werden ja auch durchsucht. Es geht darum den Kontrollaufwand und damit die Wartezeit zu reduzieren, davon haben alle was.

Man kann sich seinen Umhängebeutel aber auch in die Jackentasche stecken und die Jacke umbinden.
Auf dem Gelände kannst du dann die Jacke in den Beutel packen und umhängen. Das klappte dieses Jahr auf allen Festivals, bei der Rockaue wurden sogar Beutel von Sponsoren verteilt, wo man dann seine Jacke drin einpacken konnte, die man vielleicht später am Abend braucht, wenn die Security noch nach Sonnenuntergang mit Wasser spritzt.

floppy
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Re: Organisatorische Änderungen durch die aktuelle "Sicherheitslage"?

Beitragvon floppy » 04.08.2017, 06:58

Nix für ungut, aber das ist Blödsinn.
Wenn die Besucher mitspielen und die Tasche schon vor dem Sec vollständig öffnen und zB die geknüllte Jacke vorher rausnehmen ist der Aufwand absolut identisch für die Kontrolleure. Ich habe schon genügend Einlasskontrollen erlebt, wo eine Handtasche dursuchen länger dauerte als drei Leute abzutasten. Das ist nämlich immer dann der Fall, wenn besagte Besucher dusselig sind, da rettet auch n Turnbeutel nicht^^
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